Bürgermeistersein im Blut - Christopher Other, Heldburg

Shownotes

Schon mit 19 sitzt Christopher Other im Gemeinderat. Mit 24 wird er ehrenamtlicher Bürgermeister – neben Studium, politischer Arbeit und einer Woche, die oft deutlich mehr als 40 Stunden hat. Heute führt er die Stadt Heldburg in Südthüringen – eine Region direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, geprägt von Geschichte, Tradition und starkem Zusammenhalt.

In dieser Folge von „Mensch, Bürgermeister!“ erzählt Christopher Other, warum Kommunalpolitik für ihn nicht nur ein Beruf ist, sondern Berufung. Es geht um frühe Verantwortung, Skepsis gegenüber jungen Bürgermeistern und den Wunsch, die eigene Heimat jeden Tag ein Stück besser zu machen.

Christopher Other spricht über einen Alltag, in dem plötzlich Störche zum kommunalen Thema werden, Biber Straßen beschädigen und Entscheidungen oft unter großem Druck getroffen werden müssen. Er erzählt, warum Bürgermeistersein für ihn bedeutet, 90 Prozent im Hintergrund zu arbeiten, damit am Ende 10 Prozent sichtbar werden – und weshalb Familie dabei unverzichtbar ist.

Außerdem geht es um die besondere Identität Heldburgs: um Fachwerk, Brauhäuser, Kirmestraditionen, die Veste Heldburg und die Thüringer Montgolfiade mit tausenden Besuchern. Und um die Frage, wie man ländliche Regionen lebendig hält, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.

Christopher Other spricht offen über Heimatgefühl, Zusammenhalt und Demokratie vor Ort. Für ihn beginnt Vertrauen mit Authentizität, Ehrlichkeit, Präsenz und dem direkten Austausch mit den Menschen.

Mehr Infos zur Stadt Heldburg gibt es hier: https://www.stadt-heldburg.de/ Christopher Other auf Instagram: https://www.instagram.com/christopher_other/ Christopher Other auf Facebook: https://www.facebook.com/cother25


„Mensch, Bürgermeister!“ ist der Podcast, der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister als Menschen zeigt. Abseits von Terminen, Sitzungen und Schlagzeilen erzählen sie, was sie bewegt, antreibt und manchmal auch zweifeln lässt. Es geht um Verantwortung, Heimat, Familie, Entscheidungen – und um die Frage, wie Politik vor Ort menschlich bleiben kann.

📣 Aufruf – Mitmachen erwünscht Sie sind ebenfalls Bürgermeisterin oder Bürgermeister und möchten zeigen, wer Sie jenseits des Amtes sind? Dann melden Sie sich bei uns und werden Teil von „Mensch, Bürgermeister!“. Wir freuen uns auf ehrliche Gespräche, persönliche Einblicke und Ihre Geschichte. Kontakt: hallo@podcast-factory.de bzw. https://mensch-buergermeister.de

Über die Podcast-Factory Die Podcast-Factory produziert journalistisch hochwertige Audioformate für Hochschulen, Verbände, Kommunen und Unternehmen. Mit klarer Sprache, fundierter Recherche und professioneller Produktion entstehen Podcasts, die Wissen vermitteln, Nähe schaffen und Geschichten hörbar machen. Mehr Informationen gibt es hier: www.podcast-factory.de

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:05: Mensch Bürgermeister!

00:00:07: Heute mit Christopher Ota, Bürgemeister von Heldburg.

00:00:12: Im Jahr eighteenhundert fünfundsechzig ist einer seiner vorfahren Bürgereister in Ritschenhausen Georg Wilhelm Ota.

00:00:20: Christopher Oter sagt, das müsste mein Ur-Uhr-Urgroßvater gewesen sein.

00:00:24: Vielleicht auch ein Uhr mehr!

00:00:26: Mehr als hundertfünfzig Jahre später sitzt er selbst im Bürgermeisterbüro mit einem starken Weg.

00:00:31: Mit neunzehn wird er in den Gemeinderat gewählt – mit vierundzwanzig Bürgemeister ehrenamtlich, vierzig Stunden die Woche neben dem

00:00:38: Studium

00:00:39: und politische Arbeit für einen Abgeordneten im Wahlkreis.

00:00:42: Heute hängt in seinem Büro ein Bild von Winston Churchill mit einem Satz, der ihn begleitet – if you're going through hell keep going.

00:00:50: Ich bin Olaf Brinkmann und herzlich willkommen Christoph Verota beim Mensch Bürgermeister.

00:00:54: Schön dass ich

00:00:55: da sein darf!

00:00:56: Herr

00:00:56: Ota, fühlen Sie sich manchmal mit Ihrer Familiengeschichte verbunden?

00:01:00: Vielleicht sogar mit Ihrem Vorfahren?

00:01:02: oder ist das eher so eine

00:01:05: schöne Erzählung?

00:01:12: sich gut angeboten hat bzw.

00:01:14: da überraschenderweise auch reinkam und ein Verwandter von mir heute in Ritschenhausen, auch wieder Bürgermeister ist es die Erzählung umso toller!

00:01:23: Mit neunzehn im Gemeinderat, das ist ja alles andere als typisch.

00:01:27: Wie haben denn die Menschen damals auf sie reagiert?

00:01:30: Also da schwingt natürlich gerade im ländlichen Raum aber wahrscheinlich auch überall eine gewisse Skepsis bei und sagt was will in der junge Kerl da?

00:01:38: oder was kann der dann schon an Lebenserfahrung mit einbringen?

00:01:41: Aber vielleicht kann man da auch paar junge Aspekte deutlich mit ansprechen.

00:01:46: Das habe ich natürlich auch versucht.

00:01:47: aber ich hab natürlich auch insgesamt in den Themen versucht dort gut mitzuarbeiten Und es hat mir auch Spaß gemacht.

00:01:53: Ich bin Jahre in der Kommunalpolitik geblieben.

00:01:55: Genau, fünf Jahre später waren sie in Hellingen Bürgermeister ehrenamtlich mit teilweise mehr als vierzig Stunden Einsatz pro Woche.

00:02:03: Wie kann das funktionieren?

00:02:04: Herr Oter!

00:02:05: Vierzig Stunden im Ehrenamt

00:02:07: Das ist eine sehr gute Frage, das ging natürlich nur in der beruflichen Kombination aus Studium und Arbeit für einen Bundesdachsabgeordneten.

00:02:15: Da hat es bei mir sehr gut reingepasst und deswegen konnte ich da auch viel realisieren.

00:02:19: Das war mir persönlich ganz wichtig weil wenn man mit vierundzwanzig Bürgermeister wird... Endlich so wie mit Neunzehn im Gemeinderat, bloß dass man dann die alleinige Verantwortung von vorne auch trägt.

00:02:29: Und da sind die Leute natürlich auch skeptisch was setzt der denn jetzt tatsächlich um und hat er uns zu viel versprochen?

00:02:34: Ich hoffe ich habe damals nicht zu viele versprochen.

00:02:37: mein zentrales Credo war weniger Versprechen aber mindestens hundertzehn Prozent Power bei der Arbeit.

00:02:44: Power gab es auch bei der Wahl!

00:02:46: Zwei Tausend vierzehn.

00:02:47: ein besonderer Moment.

00:02:48: Deutschland ist nämlich an dem Abend Fußball Weltmeister geworden.

00:02:52: Wie waren das für Sie?

00:02:53: Genau, also ich bin Ende Mai gewählt worden und an dem Abend bevor ich ins Amt gekommen bin ist Deutschland tatsächlich Fußballweltmeister geworden.

00:03:00: Ich hatte da schon mal einen ersten Diensttermin quasi vorgezogen am Tag und da waren alle schon in heller Aufregung wie es heute Abend war usw.

00:03:08: Und das war dann natürlich so stimmungsmäßig auch der perfekte Start um dann am Montag in die neue Arbeitswoche zu starten und als Bürgermeister zu starte.

00:03:15: Also diesen thirzehnten und vierzehnte Juli.

00:03:19: Wer ist dann natürlich untrennbar miteinander verbunden?

00:03:22: Damals waren sie Bürgermeister von Hellingen, jetzt hauptamtlich von Heldburg.

00:03:27: Wie sieht denn heute so ein typischer Tag aus bei ihnen?

00:03:30: Oder gibt's das gar

00:03:31: nicht?!

00:03:31: Es gibt eigentlich nicht den typischen Tag.

00:03:33: Das wird Ihnen wahrscheinlich auch jeder andere Bürgermeister sagen, weil an einem Abend kommt der Anruf wir haben heute ein Storchendpaar über dem Ort Gesicht.

00:03:42: Du musst jetzt was tun, weil wir brauchen da ganz dringende Nestmöglichkeit.

00:03:46: am nächsten Morgen hat irgendwo dabei eine Straße durchbohrt und man muss sich darum kümmern.

00:03:52: also es passiert jeden Tag etwas anderes.

00:03:54: das macht natürlich unglaublich vielfältig und auch spannend natürlich auch anstrengend weil mal für viele Dinge eben eine Lösung findet und viele Dinge ein auch jahrelang begleiten, aber es gibt eben auch kleine Dinge wo man den Menschen eine Freude machen kann.

00:04:08: Und das Leben ist stückweit besser machen kann.

00:04:11: nicht glaube ich dass es auch so das Hauptanliegen von ich denke mal allen kommunalen in ganz deutschland.

00:04:16: wir wollen das leben gänzlich für unsere Bevölkerung jeden tag einen stück verbessern.

00:04:21: tierisch

00:04:21: was los würde ich sagen.

00:04:22: haben sie denn bei den Störchen auf etwas hingekriegt

00:04:25: Zumindest für die neue Saison.

00:04:26: Also es ist wirklich gerade das aktuelle Brennerthema gewesen sozusagen und wir sind jetzt im Gespräch mit unserem Landschaftspflegeverbandung, mit der Unteren Naturschutzbehörde und bekommen jetzt was hin weil die Bürger sind da sehr dran interessiert dass wir da etwas Gutes draus machen.

00:04:40: Das war wirklich eine Sonder-Situation aber so tut sich immer wieder was Neues.

00:04:43: ich könnte Ihnen zehn andere Beispiele bringen.

00:04:45: Es ist jeden Tag irgendwas Und es ist eben nicht bloß das einfach Schlagloch sozusagen was schnell zu schließen ist Sondern es sind auch teilweise sehr, sehr kuriose Dinge mit dabei.

00:04:55: Sie sagen, das ist ein Job der wenig Freiraum lässt.

00:04:58: Ihre Urlaubstage kann man an zwei Händen erzählen.

00:05:01: Wie viel Urlaub haben sie denn jetzt schon in diesem Jahr konkret gehabt bzw.

00:05:05: eingeplant?

00:05:05: Da

00:05:05: müsste ich direkt am Kalender neben mich schauen.

00:05:07: Ich war jetzt am letzten Morgen Ende tatsächlich mal paar Tage über den Feiertag weg aber insgesamt sage ich Ihnen jetzt mal im ersten Halbjahr wenn es im ersten halben Jahr fünf bis sieben Tage insgesamt Urlaub waren also wirklicher Urlaub das heißt an Arbeitstagen frei zu machen was schon außergewöhnlich ist dann ist es viel aus ganzer Jahr wahrscheinlich nicht mehr als vierzehn Tage.

00:05:29: Und wie schafft man es da oder wie schaffen sie es, trotz dieser Belastung ihre Kraft zu behalten?

00:05:34: Genügend Ausgleich im Alltag finden und dann muss der Job natürlich Spaß machen.

00:05:37: Wenn man sich jeden Tag auf eine Arbeit begibt, die keinen Spaß macht – das wird auch jeder Arbeitnehmer in Deutschland zu sehen -, dann wird man es nicht mit viel Freude und vor allem nicht eine ganz lange Zeit durchhalten können.

00:05:47: Mir macht mein Job große Freude!

00:05:49: Das ist aus meiner Sicht kein Beruf oder einfacher Job sondern schon ein Stück weit Berufung.

00:05:53: Man muss schon so bissel sage ich jetzt mal Bürgermeister gehen in sich haben um das durchziehen zu wollen.

00:06:00: Und natürlich gibt's da auch immer schwere Momente.

00:06:02: Das ist wie in anderen Berufen, hat das Bürgermeister da sein so eine Komponente.

00:06:07: Sie arbeiten neunzig Prozent im Hintergrund um dann am Ende zehn Prozent im Vordergrund zu sehen.

00:06:13: Das ist ganz einfach so.

00:06:14: aber es ist das ganze Leben und so ist es auch bei uns.

00:06:17: Aber man hat mit unglaublich vielen verschiedenen Menschen zu tun jeglicher Klöhr und man lernt unglaublich viel fürs ganze Leben dazu.

00:06:25: also ich kann Ein Engagement in der Kommunalpolitik, egal in welcher Funktion auch immer.

00:06:31: Es muss ja nicht immer der Bürgermeister sein es kann ja eine Mitarbeit in Gremien sein.

00:06:35: Kann ich nur jeden empfehlen.

00:06:36: das ist sehr bewusstseinserweitend.

00:06:39: Aber es gibt ja auch die schweren Momente haben sie gerade ja auch angesprochen.

00:06:42: wenn Sie abends nach Hause kommen und denken heute war's wirklich schwer Bürgemeister zu sein fällt Ihnen da was ein?

00:06:48: Wann ist es besonders schwer für Sie

00:06:50: bei schwierigen Entscheidungen?

00:06:51: natürlich man muss als Bürgmeister immer aus Sicht Stadt der Kommune entscheiden und was das Beste für die Stadt ist.

00:07:00: Und man kann natürlich immer nur aus dem Status quo irgendwas herausentscheiden, und da passt aber dann auch gut ihre Frage dazu wie man sich da die ausreichende Kraft dazu holt.

00:07:09: Da braucht man auch eine Familie, die das mitmacht.

00:07:12: Eine Partnerin, die ich auch habe, die des Ganzen mitgestaltet, die ja bei mir auch im Haus Standesbeamten ist.

00:07:17: Das fasst ganz gut sozusagen!

00:07:19: Das wissen wir auch.

00:07:20: wenn wir über gewisse Probleme sprechen, mit denen ich sie auch belasten kann weil ich nicht tatsächlich... Verschwiegenheit verordnet bekommen.

00:07:27: bei irgendwelchen Samen kann sie auch so ungefähr empfinden, wie das Ganze da in der Sachlage sich gerade abspielt.

00:07:33: Deswegen auf der einen Seite man braucht um die Belastung auszuhalten ein starkes familiäres Fundament.

00:07:39: Da kann man viel Kraft drausschüpfen und von der anderen Seite es gibt immer wieder neue Aufgaben und daraus kann man eine Motivation ziehen weil man hat ja so bisschen ich sage mal vielleicht auch einen beruflichen Ehrgeiz dann entwickelt bestimmte Hürden unbedingt übersteigen zu wollen.

00:07:54: Das macht natürlich auch Spaß, wenn man dann sieht.

00:07:56: Man kann mit unkonventionellen Maßnahmen zum Ziel kommen und vielleicht schneller und besser zum Ziel kommt als wenn wir dem Stromlinienförmig gefolgt

00:08:04: wären.".

00:08:05: Und wenn Sie mal Zeit für sich haben, gucken Sie gerne Fußball!

00:08:08: Sie haben eine Dauerkarte bei Bayer Leverkusen – wie kommt denn das?

00:08:12: ein Thüringer, den es an Reihen-und Ruhe zieht?

00:08:15: Das kann ich Ihnen gut erläutern.

00:08:16: Herr Brinkmann, eine Frage, die mir schon oft gestellt wurde und zwar ist das Jahr zwanzig eher durch Zufall passiert?

00:08:22: Ich war in Nordrhein-Westfalen im Urlaub weil ich mehr noch ein paar andere kulturelle Dinge anschauen wollte unter anderem auch mal die Dimension des Kohleabbaus in Deutschland, weil man immer viel davon hört.

00:08:32: wir sind weiter von weg und das Thema Energiewende bewegt uns ja auch in ganz Deutschland.

00:08:36: Das mehlen wollte ich einfach mal so die Größenordnung dort sehen und ich habe mit der verschiedenen kulturellen Dinge angeschaut leben muss sehen.

00:08:43: Habe ich mir gedacht Du könntest doch jetzt eigentlich in dieser Woche, wenn du dort bist dann nochmal zum Fußball gehen.

00:08:48: Da habe ich tatsächlich in der ausgehenden Corona-Zeit Tickets beim letzten Saisonspiel von Bayer Leverkusen gegen Freiburg bekommen.

00:08:56: Hab mir das Spiel angeguckt und war ein gutes Spiel.

00:08:58: Bayer Leberkusen hat gewonnen noch mit einem überragenden Letzten Tor.

00:09:01: Rudi Föller wurde verabschiedet von Bayern Leverkussen an diesem Tag Und die Stimmung in dem Stadion hat mir so gut gefallen!

00:09:07: Die Leute, die Fans waren freundlich... Eine angenehme familiäre Stimmung, dass ich gesagt habe, Christopher das machst du.

00:09:14: Du brauchst einen Ausgleich.

00:09:15: Sport interessiert dich schon immer.

00:09:17: Du warst schon oft im Stadion aber in Leberkusen noch nie und dort hat es dir gut gefallen.

00:09:22: Versuch doch einfach mal da mit einer Dauerkarte reinzukommen und dann hast du dort achten ein regelmäßigen Ausgalk.

00:09:27: Das hat sich tatsächlich so durchgezogen bin auch noch in der Vor-Saison quasi dann Mitglied und Fan geworden bevor Leberkussen nach Meister geworden ist.

00:09:36: Schöne Geschichte!

00:09:37: Ich hab dort jetzt einige gute Bekanntschaften Und wenn ich dann mal mit der Dauerkarte zur Rande kommen, dann habe ich da auch fleißige Abnehmer.

00:09:45: Wie oft nutzen Sie denn Ihre Dauercarte?

00:09:47: Also ich versuche in der Saison schon fünf bis sieben Mal zumindest das hinzubekommen.

00:09:52: Ich würde lieber liebend gerne, wenn es klappt zu Europapokal spielen gehen Aber unter der Woche ist es natürlich bei dem Terminkalender noch schwieriger.

00:10:00: Ich hab's schon ein paar Mal geschafft frei zu schwimmen und das Ganze auf die Reihe zu bekommen.

00:10:05: aber es gehen effektiv anderthalb Tage auf jeden Fall drauf Und da muss es halt gerade mal terminmäßig passen, ansonsten geht natürlich die Arbeit immer vor.

00:10:12: So und jetzt gehen wir aus dem Ruhrgebiet zurück nach Heldburg.

00:10:15: was macht denn Held Burg für Sie persönlich aus?

00:10:18: Also zunächst einmal ist das meine Heimat.

00:10:19: ich komme als Nachbarort, als Hellingen bin dort aufgewachsen habe im Prinzip noch nie woanders gewohnt.

00:10:25: Ich bin zum Studium gebändelt nach Bamberg hab mein Leben also hier verbracht.

00:10:29: Es ist wirklich meine Herzensheimat auch man kennt sich hier.

00:10:33: es ist das Heldburger Unterland über vierzig Jahre DDR quasi vom Rest.

00:10:39: Der Republik abgeschottet war Sperrgebiet, man kam nur mit Passierschein quasi hier rein und das prägt natürlich auch.

00:10:47: Das prägt die Gesellschaft hier, das macht die Menschen ganz besonders, es macht aber auch das Antlet unserer Orte ganz besonders und hat da so ein Gewissen... Also wenn man diese Diktatur etwas abgewinnen will, was Positives abgewinnen will dann kann man sagen es gab einen gewissen Konservierungseffekt sowohl bei der Architektur als auch ein bisschen bei den Räufen die wir noch heute leben.

00:11:07: Das Wächen ist meine Heimatstadt nicht nur meine blose Heimat Stadt sondern das ist eine Bier-Stadt.

00:11:13: Es ist eine Ballon-Statt mit der Thüringer Mundgolfjade.

00:11:16: aber wir haben eben viele andere Dinge auch die uns auszeichnen.

00:11:19: Wir sind eine Fachwerkstatt!

00:11:21: Wir haben tolle Sportereignisse bei uns und der Heldburg unsere fränkische Leuchte, die über allem drohnt und die weit hinsichtbar ist.

00:11:28: Und eben auch unsere kulturelle Identität hier im Süden von Thüringen bis nach Franken bis nach Koburg.

00:11:34: das ist unsere Patnerburg also die Fränkischen Krone und wir haben die fränksche Leuchten in Held Burg, die uns verbindet und die unserer Heimat zu kennen zeignet.

00:11:42: Das ist eigentlich so das Gefühl was es auch ausmacht und warum Ja, warum es für mich eine besondere Gegend ist und eben tatsächlich meine Herzensheimat ist.

00:11:52: So jetzt müssen Sie einem Luftfahrt begeisterten Menschen mal erklären was die Mondgolfjade bei Ihnen?

00:11:58: Das

00:11:58: kann ich Ihnen gerne erklären.

00:11:59: das ist ein Heißluftballon-Wettbewerb mit dieses Jahr wieder weit über dreißig Ballonen sozusagen.

00:12:06: Wir hatten in dem Jahr, bei der fünfundzwanzigsten, also beim Silberjubiläum, über fünfzig Wettbewerbsballone aus Deutschland und darüber hinaus zur deutschen Meisterschaft bei uns.

00:12:17: Wir sind also da durch eine gute Verbindung zum Ballonsportclub Thüringen in einem ja eigentlich jahrzehntegeprägten Umfeld und richten diesem Mundgolfjahr da aus.

00:12:28: Jetzt mehr als Freizeitaktivität, weil die Auflagen für sportliche Veranstaltungen und die Hürden dafür sehr hochgesetzt worden sind, sind ja dann Luftfahrtveranstaltungs- und das Weichen gehen wir eher in den Freizeitenbereich, setzen das Ballon glühen bei uns quasi in den Mittelpunkt was auch schon im Jahr.

00:12:48: Wir haben dreitausend dreihundert Einwohner, circa etwas weniger.

00:12:52: Siebenzwanzigtausend Besucher tatsächlich zu uns gelockt hat eine der größten Sportveranstaltungen Thüringen.

00:12:58: Also es lohnt nach Altburg zu kommen.

00:13:00: Was sollen denn die Menschen fühlen die nach?

00:13:03: Ja genau das Gefühl, wir sind eine Stadt in der Tradition tatsächlich anfassbar sind.

00:13:09: Unsere Kirmesfeste die man vielleicht im Westen der Republik mit einem Jahrmarkt sozusagen identifizieren würde sind bei uns ganz anders.

00:13:17: Bei uns gibt es sogenannte Plankirmesveranstaltungen an denen eben noch getanzt wird auch traditionelle Dänse aufgeführt werden indem Trachten getragen werden, an dem traditionelle Musik gespielt wird und an dem eben auch die Leute zueinander kommen.

00:13:32: und braun der alten Natur.

00:13:34: Wir haben als Kommune elf Backhäuser, acht kommunale Brauhäuser.

00:13:38: also uns geht das Essen und Brinken auch in schlechten Zeiten niemals erheust.

00:13:42: Das ist schon mal ganz wichtig und so wirkliche Alleinstellungsmerkmal von uns und das versucht man natürlich auch in der Breite der Bevölkerung zu vermitteln und darüber hinaus den Touristen zu vermitteln.

00:13:53: wir haben die Feste Heldburg als Besuchermagnet mit dem Deutschen Burgenmuseum jetzt im zehnten Jahr im September während zehn Jahre.

00:14:00: da kann man immer sehr gut im Besuch abstatten.

00:14:03: und wir haben natürlich auch im Moment noch in der Schwebe unseren Kurort, den kleinsten Kurort in Thüringen Bad Kohlberg mit hundertundzwanzig Einwohnern.

00:14:13: Und dort auch drei Heilquellen die bis zum Jahr zwanzig auch im Rahmen von einer Rehabilitationseinrichtung im Betrieb waren.

00:14:21: Seitdem haben wir da etwas Stillstand.

00:14:22: Wir arbeiten aber gerade fleißig dran dass wir dort wieder eine Nutzung bekommen.

00:14:26: also bei uns ist das Motto spannend und entspannend.

00:14:29: Das steht auf unserem und so wollen wir es auch leben.

00:14:32: So, jetzt habe ich Hunger und Durst!

00:14:34: Sie sagen in der Kommune Herr Utter wird Leben gemacht?

00:14:37: Was meinen sie damit genau?

00:14:38: Ist das was Sie gerade erzählt haben oder ist es noch mehr?

00:14:41: Ja, das ist natürlich der gesellschaftliche Zusammenhalt.

00:14:43: Der hier sehr gut ausgeprägt ist.

00:14:45: Wir haben über fünfzig Vereine bei uns in der Stadt und sind da sehr gut vernetzt und helfen auch uns wo es geht.

00:14:52: also die Hilfsbereitschaft ist riesengroß und vor allem auch die Herzlichkeit bei uns.

00:14:56: Das ist was mir von außen immer wieder gespiegelt wird.

00:14:59: zu mir kam schon baufirmen.

00:15:00: wir haben zu mir gesagt oder ich kann es gar nicht glauben.

00:15:04: Ich kann's mir gar nicht vorstellen, meine Bauarbeiter kommen gerne zu Ihnen weil die bekommen von den Nachbarn wo sie jetzt gerade Straße bauen Frühstück Mittag und auch noch Kaffee.

00:15:12: Die werden also rundum versorgt und bei uns sind halt die Leute auf, wenn was nach vorne geht um wenn etwas nach vorn entwickelt wird gemeinsam nach voren entwickelt wird und das spürt man dann glaube ich auch bei den verschiedensten Dingen.

00:15:23: wir sind natürlich in einem ländlichen Raum das heißt man ist auch grundsätzlich erstmal konservativ und vorsichtig geprägt.

00:15:31: Neuerungen, die es gibt.

00:15:33: Aber da braucht man eben auch die ausreichende Überzeugungskraft, möchte ich sie jetzt mal nennen um die Leute dort beruhigend mitzunehmen und ganze Dinge immer von vorne zu entwickeln.

00:15:41: das ist aber glaube ich auch Man kann es abstrahieren, das ist überall so.

00:15:45: Es müssen sich eben neue Ideen auch an der ein oder anderen Stelle durchsetzen.

00:15:48: Die werden sich durchsetzten, wenn sie einfach die Schlachtkraft haben.

00:15:52: und wenn man hier die eine oder andere Veranstaltung neu etablieren will was wir auch schon gemacht haben.

00:15:56: während des Stadtfestes in den Jahr- und zwanzig wiederbelebt hier gemeinsam mit einem Foodrock Festival was wir dort an Land gezogen haben für unsere Größenordnung auch denke ich sehr ungewöhnlich.

00:16:07: aber wir haben damit viele viele Menschen in unserer Stadt gelockt und haben den MDR Sommernachtsball ausgerichtet.

00:16:12: noch mal im Jahr ist, hat dazu große Highlights nacheinander die ich mit einem relativ kleinen bescheidenen Team über die Bühne bringen musste.

00:16:21: Also insofern wir versuchen immer an allen Ecken und Enden zu wirken um das Leben auch im ländlichen Raum lebenswert zu machen.

00:16:28: Es geht aber nur gemeinsam.

00:16:30: Stichwort Vertrauen.

00:16:31: Sie glauben wenn das Vertrauen vor Ort hoch ist haben sie uns im Vorgespräch erzählt dann stärkt es die Demokratie insgesamt.

00:16:37: was braucht es denn dafür aus Ihrer Sicht?

00:16:40: Für Vertrauen ist, glaube ich, autentizidät und Ehrlichkeit der Anfang.

00:16:44: Und da sind wir hier bei uns in der Stadt auch immer in einem besonderen Umfeld und können dort gut mitpunkten weil er bei uns, in aller Regel maßig per du noch die Wahrheit ins Gesicht sagt.

00:16:55: Und das ist auch manchmal hart und da geht es auch in der Diskussion hart zur Sache.

00:17:00: Man muss dann immer darauf achten, dass die Sachlichkeit nicht auf der Strecke bleibt.

00:17:03: aber es soll natürlich auch alles ausgesprochen werden.

00:17:06: deswegen der Austausch des Miteinander Aber eben auch der offene und ehrliche Austausche so möchte ich es mal nennen und dass man auch als verantwortlich Person vorne weg tatsächlich authentisch ist Dass man greifbar ist und dass er präsent ist Das ist für die Leute ganz wichtig und das stärkt auch die Demokratie vor Ort.

00:17:24: Das sollte man uns immer an den Satz von Ardenauer auch erinnern, dass die Keimzene der Demokratie die Familie ist.

00:17:30: Aber sie ist auch die Kommune und die Kommine ist im Prinzip die große Familie Und alle Kommunen sind da glaube ich auf einem guten Weg weil wir Tag für Tag, denke ich die Probleme auch als erstes lösen müssen.

00:17:42: Die kommen bei uns auf und man kann sich da nicht wegdrucken oder sagen Ich kümmere mich jetzt in drei Wochen darum sondern das ist eben ein sehr direkter Umgang und den schätze ich eigentlich auch.

00:17:51: Sie sind... ... im Jahr der Wiedervereinigung.

00:17:55: Wie viel bedeutet Ihnen das?

00:17:56: Ja Das ist für mich schon so das Signalgebendes Zeichen.

00:18:01: Also für mich bedeutet die Wiedervereinigung im Prinzip alles Das was meiner Elterngeneration sozusagen verwehrt geblieben ist darf ich ausleben.

00:18:09: Ich hätte Nähe in Bayern studieren können oder meinen Zivildienst ableisten dürfen und wundervolle Menschen, auch auf der bayerischen Seite kennen dann, dürfen mit dem ein sehr inniges Verhältnis haben.

00:18:19: wenn die Moodigen Bürger tatsächlich in vielen Städten der ehemaligen DDR auf die Straße gegangen wären und ebenso kluge Politiker das Ganze da in den letzten Jahren eingetötet hätten und die Wiedervereinigung in so kurzer Zeit auf die Beine gebracht Ereignis und dieses Momentum nicht genutzt worden wäre, dann hätten wir glaube ich viel versäumt in unserem Land bei allen Dingen die man aussetzen kann.

00:18:46: Aber diese Entscheidung war gold wert für den Zusammenhalt in unserem land und vor allem auch für die darauf folgende Entwicklung unserer wirtschaftlichen Stärke.

00:18:54: und für mich ganz persönlich ist es eine ganz wichtige Geschichte weil Ich bin nun mal in der Grenzlandschaft groß geworden Und da betrachtet man eben auch Grenzen ganz anders.

00:19:05: Die sind da viele mehr in der Wirklichkeit, in der Lebensrealität.

00:19:09: Und deswegen hat mich das, denke ich enorm geprägt und hat mir eben Chancen eröffnet für die ich sehr dankbar

00:19:16: bin.".

00:19:16: Und

00:19:17: Sie haben es gesagt?

00:19:17: Sie haben in Bamberg studiert!

00:19:19: Was haben sie denn

00:19:20: studiert?".

00:19:20: Ich habe Politikwissenschaften und dann neueste Geschichte noch studiert... ...und da, ich sag mal, die beiden Studiengänge verbinden einem natürlich mit der Zeitgeschichte auch nochmal enorm.

00:19:31: Genau.

00:19:33: Jetzt gehen wir mal gedanklich in die Mensa Herr Oter, was haben Sie denn am liebsten in der Uni Mensa gegessen?

00:19:39: Also es gab... In der Bamberger Mensaid das kann ich Ihnen sagen.

00:19:42: Sehr sehr gutes Essen.

00:19:44: also ich glaube da gibt's Menzen in denen man nicht so gut speisen kann.

00:19:47: Es war sehr abwechslungsreich.

00:19:49: aber ich sage es Ihnen ganz ehrlich wenn ich es mir aussuchen kann dann würde ich auf jeden Fall immer zu wie einer Schnitzel dendieren.

00:19:55: Da

00:19:55: bin ich dabei!

00:19:58: Wenn Sie einen Tag lang mal nicht Bürgermeister wären, angenommen ich würde sagen so morgen Herr Oter sind sie alles aber kein Bürgemeister sondern einfach nur Bürger von Heldburg.

00:20:07: Was würden Sie an diesem Tag

00:20:09: machen?

00:20:09: Dann würde ich mich auf jeden Fall freuen dass sich Burger in der Stadt Heldbrück sein kann und das es mir wahrscheinlich gut geht.

00:20:15: Und ich sage Ich beantworte Ihnen ganz innovativ Einmal andersrum!

00:20:19: Ich würde auf jeden fall Nicht dem Bürgermmeister Sachen was er zu tunen zu lassen hat.

00:20:23: Oh, klare Botschaft hinter ihnen.

00:20:27: Und dann sehe ich mit ernstem Blick an der Wand Winston Churchill, ein Bild von ihm.

00:20:31: Mit dem Satz If you're going through hell keep going.

00:20:34: Ich habe es eingangs schon gesagt Was bedeutet Ihnen dieses Zitat dieser Satz?

00:20:38: Ja großartiger Satz Von einem großartigen Menschen hochintelligenten Politiker und vor allem auch nem strippenzieher Allabonneur.

00:20:47: was dieser Mann sozusagen politisch hinter sich gebracht hat Da kann man wirklich sagen Der ist bestimmt nicht nur durch eine Hölle gegangen.

00:20:53: Deswegen ist das für mich bei der Auswahl des Bildes ganz bewusst gewählt gewesen, weil jegliche politische Arbeit und auch die Arbeit als Bürgermeister, die oftmals gar nicht politisch ist sondern vielleicht auch mehr in den Verwaltungstouch hat oder auch den Touch des Makers sozusagen oftmals hat oder beigeschrieben bekommen.

00:21:12: Das bedeutet man muss auch öfters durch... Tal senken gehen, man muss durch die Hölle gehen manchmal.

00:21:19: Ohne das mit Winston Churchill und in Erinnerung aus dem zweiten Weltkrieg vergleichen zu wollen ich glaube dass es kann man nicht miteinander vergleiche aber man muß durch schwere Zeiten gehen.

00:21:28: dann weiß man um so mehr zu schätzen wenn er dort rausgekommen ist hat es überstanden und hat tatsächlich wieder ein Projekt eine Aufgabe nach vorne gebracht was es bedeutet was für Arbeiter hintersteckt und man kann sich glaube ich auch gut in viele viele Menschen und Biografien einfühlen die ähnlich anspruchs volle Tätigkeiten haben und ausführen müssen.

00:21:48: Und mit viel, sag ich jetzt mal, Fingerspitzengefühl mit Menschen umgehen müssen.

00:21:52: Das welche Sache?

00:21:53: dieser Satz ist ein Stück weit sinnbildlich.

00:21:55: man muss einfach immer weiter machen.

00:21:57: das ist denke ich schon auch wert der mir ganz persönlich sehr wichtig ist.

00:22:02: Wenn Sie jetzt zehn oder zwanzig Jahre nach vorne schauen was wünschen sie sich für Heldburg?

00:22:07: Ich wünsche mir dass wir eine prosperierende Stadt sind mit einer besseren wirtschaftlichen Situation als es im Moment der Fall ist.

00:22:15: Das ist mir ganz, ganz wichtig weil ohne eine bessere wirtschaftliche Situation vielleicht auch aus der eigenen Kraft heraus ist es aus meiner Sicht unmöglich die Zukunftsaufgaben von der Kommune zu managen.

00:22:28: Wir haben über hundertzwanzig kommunale Gebäude.

00:22:31: Wir haben zighunderte Liegenschaften die zu bewirtschaften sind.

00:22:36: Damit gehen Pflichtaufgaben einher, es gehen auch freiwillige Aufgaben ein her.

00:22:40: Wir müssen Kindergärten unterhalten.

00:22:42: wir sollen Straßen unterhalten bei einer Kommune mit hundertzwölf Quadratkilometern Fläche eine unglaubliche Aufgabe das alles stemmen zu können und am besten natürlich gleichzeitig gutzumachen dass wir ein Stück für Stück weiterarbeiten.

00:22:57: den Investitionsstauen nicht weiter anwachsen lassen ist auch ne Aufgabe die die Politik als großes immer von den Kommunen mit aufbekommt.

00:23:05: brauchen die finanzielle Handlungsfähigkeit, weil bei uns vor Ort zärtens vorhin schon gesagt lebend ausgestaltet wird.

00:23:12: Leben greifbar wird und Politik auch realistisch anfassbar vor Ort ist.

00:23:17: Deswegen brauchen wir auch die finanzellen Möglichkeiten um dort nach vorne arbeiten zu können.

00:23:21: Wir sollten in zwanzig Jahren auf jeden Fall touristisch noch besser aufgestellt sein als jetzt.

00:23:25: Wir sollen unsere Attraktivität steigern in dem Bereich aber wir sollten auf jeden fall unser eigentümliches Ja, traditionelles Dasein.

00:23:35: Unsere Werte, unsere Traditionen nicht über Bord werfen sollen denn die sollten wir uns wirklich behalten weil die haben uns über Jahrhunderte zudem gemacht.

00:23:43: was war heute Sinn?

00:23:45: und deswegen sollt mir daraus auch die Kraft schöpfen für die kommenden Jahrzehnte.

00:23:48: Und ich glaube was die touristische Attraktivität angeht da haben sie jetzt ganz viel tolle Werbung gemacht für Heldburg.

00:23:53: Sehr gut.

00:23:54: Zum Schluss Herr Ota wenn Sie heute nochmal den neunzehnjährigen Christopher treffen könnten Was würden Sie ihm sagen?

00:24:00: Ich würde ihm auf jeden Fall sagen durchhalten, dranbleiben, starke Nerven behalten und nicht die Freude daran verlieren jeden Tag, die Heimat ein Stück besser zu machen.

00:24:12: Wundervolle Worte zum Schluss Herr Ota!

00:24:14: Ganz ganz lieben Dank für das spannende Gespräch.

00:24:16: Danke schön.

00:24:17: Sehr gerne.

00:24:18: Das war Mensch.

00:24:19: Bürgermeister ich bin Olaf Pringmann und liebe Hörerinnen und Hörern.

00:24:22: Ich freue mich wenn sie auch beim nächsten Mal wieder dabei sind.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.