Vom Streifendienst ins Rathaus - Kathrin Bockey, Bürgermeisterin der Samtgemeinde Elbmarsch

Shownotes

Kathrin Bockey bringt nicht nur fast 30 Jahre Erfahrung aus dem Polizeidienst mit, sondern auch einen geschärften Blick für Menschen, Krisen und gesellschaftliche Entwicklungen. In dieser Episode von „Mensch, Bürgermeister!“ ist die Bürgermeisterin der Samtgemeinde Elbmarsch zu Gast – und spricht über ihren Weg von der Uniform in die Politik und zurück in ihre Heimat.

Aufgewachsen in einer Familie, in der Verantwortung und Gemeinschaft selbstverständlich waren, führte ihr beruflicher Weg sie zunächst zur Polizei – mit Stationen bei der Schutzpolizei, der Kriminalpolizei, dem Kriminaldauerdienst und dem Staatsschutz. Sie erlebte unterschiedlichste Lebensrealitäten, blickte hinter Wohnungstüren und lernte, Menschen in ihrer ganzen Vielfalt zu sehen. 2017 folgte dann der Wechsel in den Landtag von Schleswig-Holstein – bevor sie sich bewusst für die Rückkehr in ihre Heimat und das Bürgermeisteramt entschied.

Im Gespräch erzählt sie, warum sie Politik als Möglichkeit sieht, früher anzusetzen und aktiv zu gestalten, was sie aus ihrer Zeit bei der Polizei bis heute prägt und weshalb Nähe zu den Menschen für sie der Kern ihrer Arbeit ist. Es geht um Entscheidungen, die man „beim Brötchenholen vertreten können muss“, um Jugendbeteiligung und gelebte Demokratie vor Ort – aber auch um die Herausforderungen zwischen Nähe und Distanz im Amt.

Außerdem spricht Kathrin Bockey über Krisenmanagement in Kommunen, den Wunsch nach mehr Dialog auf Augenhöhe und darüber, warum Veränderung gestaltet werden muss – auch wenn sie unbequem ist. Und sie verrät, wo sie in der Elbmarsch Kraft tankt und warum der Blick auf den Deich für sie mehr ist als nur ein schöner Ausblick.

Mehr Infos zur Samtgemeinde Elbmarsch gibt es hier: https://www.samtgemeinde-elbmarsch.de/

Kathrin Bockey auf Instagram: www.instagram.com/kathrinbockey https://www.instagram.com/k.bockey_sgbuergermeisterin

Kathrin Bockey auf Facebook: https://www.facebook.com/kathrin.bockey


„Mensch, Bürgermeister!“ ist der Podcast, der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister als Menschen zeigt. Abseits von Terminen, Sitzungen und Schlagzeilen erzählen sie, was sie bewegt, antreibt und manchmal auch zweifeln lässt. Es geht um Verantwortung, Heimat, Familie, Entscheidungen – und um die Frage, wie Politik vor Ort menschlich bleiben kann.

📣 Aufruf – Mitmachen erwünscht Sie sind ebenfalls Bürgermeisterin oder Bürgermeister und möchten zeigen, wer Sie jenseits des Amtes sind? Dann melden Sie sich bei uns und werden Teil von „Mensch, Bürgermeister!“. Wir freuen uns auf ehrliche Gespräche, persönliche Einblicke und Ihre Geschichte. Kontakt: hallo@podcast-factory.de bzw. https://mensch-buergermeister.de

Über die Podcast-Factory Die Podcast-Factory produziert journalistisch hochwertige Audioformate für Hochschulen, Verbände, Kommunen und Unternehmen. Mit klarer Sprache, fundierter Recherche und professioneller Produktion entstehen Podcasts, die Wissen vermitteln, Nähe schaffen und Geschichten hörbar machen. Mehr Informationen gibt es hier: www.podcast-factory.de

Transkript anzeigen

00:00:01: Mensch, Bürgermeister.

00:00:05: Mensch,

00:00:05: Bürgermeister!

00:00:07: Heute mit Katrin Bokkei, Bürgemeisterin der Samtgemeinde Elbmarsch.

00:00:12: Polizei Hamburg, Schutzpolizei und Kripo unter anderem auf Sankt Pauli – fast dreißig Jahre Polizei eine Zeit in der sie viel gesehen hat Menschen Emotionen Dann der Schritt in die Politik im Landtag von Schleswig-Holstein das Bürgermeisteramt in der Region, in der sie aufgewachsen ist.

00:00:31: Was hat sie geprägt und was treibt Sie heute an?

00:00:34: Darüber sprechen wir jetzt!

00:00:36: Ich bin Olaf Brinkmann und ich begrüße Katrin Bockei.

00:00:38: Frau Bockey herzlich willkommen bei Mensch-Bürgermeisters.

00:00:41: Vielen herzlichen Dank und einen guten Tag.

00:00:44: Ihr Vater war Dorfpolizist in der Elbmarsch und gleichzeitig stellvertretender Bürgermeister.

00:00:50: Wenn Sie als Kind jemanden tagsüber nicht gegrüßt haben, wusste ihr Vater es abends, haben sie uns vorab erzählt?

00:00:56: Wie würden Sie denn Ihr Elternhaus beschreiben?

00:00:59: Also ich würde mein Elternhaus als liebevoll beschreiben... Man könnte auch sagen, die Herzenswärme habe ich vielleicht ein Stück weit von meiner Mutter.

00:01:09: Die Durchsetzungsfähigkeit von meinem Vater.

00:01:12: Wobei auch mein Vater ein liebevoller Vater war aber es war schon recht streng bei uns zu Hause.

00:01:19: Zeitig Zuhause zu sein.

00:01:20: tagsüber als Kinder beispielsweise konnten wir eigentlich machen was wir wollten hinterm daich Wir haben im Graben gespielt.

00:01:27: Wir haben auf dem Bolzplatz gespielt Aber zu bestimmten festen Punkten abends immer zu Hause sein.

00:01:34: Und generell würde ich sagen, war mein Elternhaus davon geprägt.

00:01:39: Meine Mutter war Hausfrau, gelernte Zahnarzthelferin, mein Vater Polizist, Kommunalpolitiker und Familienvater.

00:01:48: Polizei- und Kommunalpolitik haben eine gewisse staatstragende Funktionen.

00:01:53: Die kam bei uns auch über wieder raus.

00:01:55: Diese Verantwortung auch die man damit trägt.

00:01:59: Gibt es einen Schlüssel im Moment der Ihnen einfällt wenn Sie an Ihren Vaters denken?

00:02:02: eigentlich mehrere.

00:02:04: Tatsächlich ist einer der Schlüsselmomente wirklich gewesen, als er im November das Bundeswehrdienstkreuz bekommen hat für seine langjährige kommunalpolitische Tätigkeit für die CDU anführender Stelle der Kommunalpolitik hier in der Elbmarsch.

00:02:20: Das war schon ein besonders bewegender und toller Moment.

00:02:24: Als Polizist würde ich sagen, ja.

00:02:26: Ich habe meinen Vater mal erlebt als er an einem Sonntagabend mit einem Jugendlichen nach Hause kamen, den er an der Schulter sozusagen vor sich her schob und wo er zu meiner Mutter sagte, der schläft heute Nacht bei uns das Jugendamt ist sonntags nicht zu erreichen mache ihm eine Scheibe Leberwurstbrot und dann auf dem Sofa geschlafen tatsächlich im Wohnzimmer unten werden wir oben geschlafend haben Finde ich aus heutiger Sicht eine total spannende Geschichte.

00:02:53: Und dann gab es auch die Momente, mein Papa hat mir Schwimmen im TESPA-Freibad beigebracht.

00:02:59: Also das war dann die private familiäre Seite und alles verschwam ein Stück weit miteinander weil mein Papa ja Dorfpolizist war und wir dann eben sozusagen die Polizeiwache im Haus hatten.

00:03:11: Mein Vater hatte sie angebaut mit Einverständnis der Bezirksregierung Und

00:03:19: ihr Vater hat ihnen das Schwimmen beigebracht, jeder der Kinder weiß wie schwer es ist den eigenen Kindern das Schwimmen beizubringen.

00:03:25: Allein das ist schon eine große Leistung und Respekt!

00:03:28: Sie sind selbst fast dreißig Jahre bei der Polizei gewesen?

00:03:31: Was würden sie sagen, hat sich dort besonders geprägt?

00:03:35: Also es ist ja tatsächlich so dass ich bei der Polizei Hamburg im mittleren Dienst der Schutzpolizei angefangen habe gar nicht bei der Kripo sondern richtig in Uniform.

00:03:43: Und ja, wie soll ich das beschreiben?

00:03:45: Ich glaub', wenn man mal so ein paar Beispiele sich vor Augen führt.

00:03:49: In der Polizei hab' ich bei der Polizei angefangen bis zum Jahr zwei Tausend Siebzehn war ich da.

00:03:55: Das ist eine lange Zeit und was zählt finde ich bei dem Polizeiberuf ist Der Blick hinter die Wohnungstüren.

00:04:02: Also kann's so beschreiben, ich habe Oma Hilde in Bildstedt den Dackel wieder zurückgebracht, der ausgewürzt.

00:04:09: Ich habe Frauen in Frauenhäuser gebracht, ich hab Moschinen durchsucht bei der Staatsschutzabteilung.

00:04:15: Ich hab Kinder aus vermüllten Wohnungen geholt und ich hab sogar mal ganz andere Spielwiese sozusagen bei Tillschweige in einer Küche gesessen und mit Anzeiger aufgenommen mitten in der Nacht.

00:04:25: Nein!

00:04:26: Ja doch!

00:04:28: Und was man da einfach mitbekommt sind ganz viele verschiedene Nationalitäten und verschiedene Lebenswelten menschliche Schicksale.

00:04:41: Und also ich habe für mich immer daraus mitgenommen, den Mensch als Individuum zu sehen und das ist mir auch ganz wichtig.

00:04:47: Jeden für sich da gibt es gute und da gibt's auch nicht so gelungene Biografien aber jeder ist erst einmal ein Mensch.

00:04:55: Bei der Polizei ist es so man reagiert auf Situationen in der Politik gestaltet man Rahmenbedingungen.

00:05:02: war das für sie jetzt im bewusster Schritt zu sagen Ich möchte früher ansetzen?

00:05:06: Ja, unbedingt.

00:05:07: Also ich habe ja vorhin eingangs geschildert was mir von meinem Elternhaus aus mitgegeben wurde.

00:05:13: Das Motto war eigentlich immer auch bei meinem Papa wenn du etwas bewegen willst musst du dich selbst bewegen Du musst dich engagieren.

00:05:19: das war das eine und das andere ist natürlich dass es ganz egal ist ob es um Hilfe Leistungen geht oder um Strafverfolgung und Straframm.

00:05:28: Es wird immer irgendwie auf eine Gesetzesebene gehoben und findet dann Eingang in die Praxis.

00:05:34: Und dann ist es natürlich toll, wenn man die Gelegenheit bekommt den Gesetzesrahmen mitzugestalten.

00:05:39: Das finde ich war eine große Ehre, die mir da zuteil wurde, zwei Tausend Siebzehn.

00:05:45: Genau, zwei tausend siebzehnt sind sie in dem Landtag von Schleswig-Holstein gewählt worden.

00:05:49: was hat sich denn an dieser Arbeit besonders gereizt?

00:05:51: Also tatsächlich Ich habe es eben schon gesagt, eine große Ehre wenn man als eine von drei und siebzig sozusagen die gesetzlichen Grundlagen eines Bundeslandes mit bestimmt.

00:06:02: Und wirklich gereizt hat mich meine eigene Expertise einbringen zu können.

00:06:07: Ich war ja zu den Zeitungen schon fast dreißig Jahre lang Polizistin und wurde dann im Landtag für die SPD-Fraktion auch Polizeipolitische Sprecherin.

00:06:17: Wenn man mal überlegt, wir haben im Landtag damals das Polizeigesetz novelliert und da war es tatsächlich so dass ich als stellvertretende Innenausschussvorsitzende Experten benannt habe eingeladen habe.

00:06:33: Und auch in dem Fall tatsächlich die Anhörung in diesem Bereich geleitet habe.

00:06:38: Das ist schon etwas Tolles.

00:06:41: Bürger, Bürgerin hat man ja immer das Gefühl, naja da wird am grünen Tisch irgendwas entschieden.

00:06:46: Aber da gehen ja diverse Expertenrunden wirklich von jeder Partei unterschiedlichen Menschen und Institutionen benannt.

00:06:53: Das geht ja voraus der ganzen Geschichte.

00:06:55: Da werden die Entscheidungen ja nicht leichtfertig getroffen Sondern schon aufgrund dessen war es einem Expertenraten Und dass ist dann ein Abwägungsprozess in dem man seine eigene Meinung und vor allem auch seine eigenen Argumente gut einbringen kann.

00:07:10: Ich finde, das war spannend.

00:07:11: Es war eine tolle Zeit!

00:07:13: Trotzdem haben Sie sich aber entschieden diesen Weg nicht weiterzugehen?

00:07:16: Warum?

00:07:18: Das kann man eigentlich ganz kurz machen... ich hatte das Gefühl irgendwie einen Ankerplatz zu brauchen und irgendwo Zuhause ankommen zu müssen.

00:07:26: In der Zeit als ich im Landtag war.

00:07:28: es war eine sehr bewegte Zeit für mich auch privat.

00:07:30: meine Ehe gingen auseinander die Kinder zogen aus.

00:07:34: Ich war viel im Hotel wochenweise in Kiel und hatte dieses Gefühl ne Ich möchte mich wieder erden und irgendwo sein.

00:07:44: Zu Hause sein!

00:07:45: Genau, da sind sie jetzt.

00:07:47: Sie sind jetzt Bürgermeisterin der Samtgemeinde Elthmarsch in ihrer Heimat.

00:07:51: Was bedeutet es für Sie genau hier Verantwortung zu übernehmen?

00:07:55: Zuerst mal bedeutet das... Egal was ich entscheide oder was ein Samtgemeinderat entscheidet und wozu ich ihn berate, bedeutet ist dass sich die Auswirkungen hier vor der Haustür sehe.

00:08:06: Das ist schonmal Besonders und unterscheidet einen von einer Entscheidung, die man im Landtag trifft.

00:08:14: Und ich muss jede Entscheidung so treffen, dass ich sie morgens beim Brötchen holen aufvertreten kann.

00:08:19: Das kommt durchaus vor!

00:08:21: Also es ist schon wenn der Winterdienst nicht funktioniert oder das Ganztasangebot nicht ordentlich ist dann kriege ich das als erste aus Brot geschmiert und möge dann bitte auch Abhilfe schaffen.

00:08:32: Ja, aus Brott geschmieren beim Bäcker, das passt ja... Sie haben uns erzählt, Frau Bocker, dass sie wieder in ihrem Elternhaus leben und von dort auf den Deich schauen können.

00:08:42: Was löst das in Ihnen

00:08:43: aus?

00:08:43: Also wenn ich morgens aufstehe, koche ich mich zuerst an Kaffee und mit diesem schwarzen Kaffe setze ich mich nochmal ins Bett und habe einen Blick aus meiner Balkon-Tür direkt tatsächlich auf dem Deich und es löst in mir Frieden aus.

00:08:59: Es ist ein schönes Gefühl.

00:09:00: Also, wenn es ganz toll läuft gerade im Sommer dann sind noch scharfe Andeich die da über Nacht eingezollt waren und das hat einen sehr beruhigenden Einfluss.

00:09:12: Die können doch auch ordentlich Krach

00:09:13: machen oder?

00:09:14: Das ist total schön weil die blöden nachts ganz leise und verträumt und manchmal auch ein bisschen lauter wenn sie gestört werden.

00:09:23: Sie sagen auch, sie wollten wieder näher an die Menschen.

00:09:25: was heißt das konkret in ihrem Alltag?

00:09:28: Also im positivsten Sinne bedeutet das zum Alltag, wenn ich mit meinem Hund auf den Bürgersteig lang gehe.

00:09:34: Dass auf der gegenüberliegenden Straßenseite Kinder in die Eisen treten bei ihrem Fahrrad und rüberschreien Spencer Ich kenne dich hallo.

00:09:44: Das finde ich ist ganz nahe bei den Menschen Und das macht total Freude und Spaß.

00:09:50: Und so ähnlich ist das natürlich auch mit den Erwachsenen.

00:09:52: Wenn ich am Deich unterwegs bin und spazieren gehe, auf Menschen treffe oder ich gehe abends zum Stammtisch nach Bütlingen beispielsweise dann werde ich dort auf verschiedenster Art und Weise angesprochen und mit Anliegen konfrontiert hört sich so negativ an.

00:10:10: also ich habe einfach das Gespür ganz dicht an den Menschen und weiß was sie bewegt und das finde ich schön.

00:10:15: Gibt es da eine Begegnung die Ihnen besonders im Kopf geblieben ist seitdem Sie im Amt sind?

00:10:20: Ja, mehrere natürlich und auch ganz unterschiedliche.

00:10:23: Eine Begebenheit fand ich besonders schön.

00:10:26: Als Bürgermeisterin habe ich ja häufig die Ehre jubilare wenn sie fünfundachzig neunzig werden oder goldene Hochzeit feiern oder ähnliches zu besuchen.

00:10:37: Und mein Sekretariat fragt dann immer an ist es gewünscht dass die samtgemeinde Bürgemeisterin zu Besuch kommt?

00:10:42: Daraufhin bekam ich einen Brief von einer Dame die mir schrieb, also einen Geburtstagsbesuch.

00:10:50: Da würde sie aus verschiedenen Gründen darauf verzichten müssen aber stattdessen würde sie sich sehr von mir eine Straßenlaterne vor dem Haus wünschen.

00:11:00: Und diesen Brief handgeschrieben auf Blüchendriefpapier den werde ich auch aufbewahren weil das fand ich wirklich nett und ich habe diese Dame dann aufgesucht Und wir sind übereingekommen mit der Straßenlaterne.

00:11:13: Das ist schwierig, hat sie auch eingesehen.

00:11:15: Aber ich werde Sie noch mal mit unserem Archivar besuchen weil sie nämlich in der alten Schule im Fahrenholz wohnt und wir überlegt haben das es schön wäre ein bisschen mehr über die Geschichte herauszufinden und dort vielleicht auch mal wie an verschiedenen anderen Gebäuden in der Elbmarsch einfach Tafeln anzubringen was in diesen Gebäude früher historisch sozusagen los war.

00:11:40: Da gibt es nämlich so einige Gebäude, die ganz alteingesessenen wissen das noch.

00:11:46: oder wenn man ins Archiv geht dann sieht man natürlich was war da früher drin.

00:11:51: Aber im Alltag leben nimmt man das gar nicht mehr wahr und das ist schade!

00:11:55: Wenn ich heute zu Ihnen in die Elbmarsch komme.

00:11:58: wo gehen wir zuerst hin?

00:11:59: Was zeigen Sie mir und

00:12:01: warum?!

00:12:02: Ich würde sagen, wir gehen an den Stoverstrand.

00:12:06: Okay?

00:12:06: Dort gibt es auch eine Strandbar.

00:12:08: da könnten wir noch was trinken in der Hoffnung dass das Wetter dann einigermaßen gut ist.

00:12:12: aber bei Sonnenscheinen können die vom Strand aus über die Elbe in Richtung Hamburg schauen und auf das glitzende Wasser gucken und ein bisschen Heimatverbundenheit fühlen aber vielleicht auch etwas fernweh denn beides gehört finde ich auch ein bisschen zusammen.

00:12:27: Und die Menschen?

00:12:29: Wie ticken die Menschen hier?

00:12:30: Wie würden sie das Lebensgefühl in ihrer Gemeinde beschreiben?

00:12:33: Heimatverbunden, bodenständig.

00:12:37: Sehr stolz auch auf das was Sie erreicht haben und vom Grunde her man sieht es zum Beispiel durch das tolle Engagement in zehn Ortsfeuerwehren auch sehr hilfsbereit untereinander.

00:12:51: So also wir gehen zusammen am Strand und ich freue mich auf die Menschen.

00:12:55: Ein Thema, das Sie begleitet ist die Frage nach Chancen gerade für junge Menschen.

00:13:00: Was möchten sie dort konkret bewegen?

00:13:02: Ja also wir haben was sehr schön war als Team der Samtgemeinde Verwaltung uns im Jahr vierundzwanzig beworben bei der Härti-Stiftung für ein Jugendbeteiligungsprojekt und er haben dann eine Videobewerbung von mir eingeschickt.

00:13:20: Sehr cool, dass wir als eine von zehn Kommunen deutschlandweit ausgewählt wurden für dieses Jugendbeteiligungsprojekt.

00:13:28: Und wir sind ein Jahr lang begleitet worden von einem Moderator von Herrn Paiko der mit uns und Jugendlichen gemeinsam Projekte entwickelt hat... Also die Jugendlichen haben die Projektentwicklung nicht eher... ...Projektentwickelt hat, die wir auch im Samtgemeinderat vorgestellt haben.

00:13:46: Die Jugendlichen kamen in den Rat.

00:13:48: Wir haben in verschiedenen Workshops uns folgendes überlegt und möchten gerne diese drei Projekte

00:13:55: umsetzen.

00:13:56: Was war das zum Beispiel?

00:13:58: Das war tatsächlich Mülleimer bemahlen, sie attraktiver zu machen in der Benutzung.

00:14:05: Es war ein großes Anliegen und das haben wir mit einem Graffiti-Künstler zusammen.

00:14:10: Der hat ihnen eine Anleitung gegeben wie es zu machen ist.

00:14:13: also mit dem haben wir das zusammengesetzt.

00:14:15: Dann gab es Verschönerungen fürs Freibad, nämlich einen Fußballplatz dort.

00:14:22: Also so ein kleinen Bollsplatz herzurichten.

00:14:26: und das dritte war Parties, Motopartys.

00:14:30: Und zwar haben die Jugendlichen selbst organisiert durchgeführt dafür geworden für unter anderem eine Freibat-Party ne Halloween Party und das Tolle daran war dass ist eben ohne Eintrittsgelder war, sodass jeder Jugendliche oder jedes Kind bis ins jünglichen Alter auch die Möglichkeit hatte dran teilzunehmen.

00:14:52: Dafür hat der Samtgemeinrat neunzehntausend Euro zur Verfügung gestellt insgesamt in der Gesamtheit für die drei Projekte.

00:14:58: das war schon toll und das möchten wir gerne und möchte ich auch gerne weiterhin fortführen dass wir zumindest alle zwei Jahre dann sozusagen immer neue Projekten einbringen mit den Jugendlichen Weil ich es wichtig finde, dass sie ihre Meinung dort selbst vertreten oder ihr Anliegen selbst ver treten können.

00:15:17: Und vor allem auch das Sie selbst in dem Prozess.

00:15:20: was wollen wir eigentlich machen?

00:15:22: Argumente austauschen und darüber abstimmen, was Ihnen besonders wichtig ist!

00:15:28: Das hat im ersten Anlauf gut funktioniert und wäre schön wenn mir das in Zukunft auch weiter voranbringen kann.

00:15:35: Also Demokratie leben, was bewegen und zusammen Spaß haben und feiern großartig.

00:15:40: Apropos Spaß, Frau Bocaille.

00:15:43: Gute Überleitung jetzt!

00:15:43: Die haben uns im Vorgespräch erzählt, dass sie gerne mit dem VW-Bus nach St.

00:15:49: Peter Ording fahren.

00:15:50: Erst mal aus ganz eigenem Interesse.

00:15:52: ist das so ein schicker alter Bulli oder doch was Moderneres?

00:15:56: Nee, ein T-Sex.

00:15:57: Ach verdammt!

00:15:59: Warum genau nach St.-Peter Ordning?

00:16:01: Ich würde sagen die vier W?

00:16:03: Jetzt bin ich gespannt

00:16:04: Wind, Watt Weite Und Wonne mit der Sonne.

00:16:09: Also rauskommen und durchatmen?

00:16:11: Ja, na klar!

00:16:12: Das macht den Kopf frei.

00:16:13: also es ist so ein blödes Klischee.

00:16:14: oder wenn man an die Nordsee fährt dann ist man sich den Wind um die Nase wehnen und der Kopf wird frei.

00:16:19: aber das ist natürlich auch mit Hund besonders toll und ich war da schon so lange hin ist immer auch ein bisschen nach Hause kommen auf eine ganz andere Art und Weise.

00:16:31: So und Hobbys haben sie auch.

00:16:33: Joggen, Radfahren, Skilaufen und Lesen haben Sie uns vorab gesagt.

00:16:36: aber wie viel Zeit bleibt denn überhaupt dafür?

00:16:40: Naja also ehrlich gesagt nicht soviel!

00:16:45: Da muss man natürlich schon ein bisschen auf sich selber aufpassen und bei mir haben sie ein bisschen die Schwerpunkte verschoben mit Hund.

00:16:52: ich bin natürlich mit dem Hund ganz viel zu Fuß einfach unterwegs und ja lesen insbesondere im Urlaub.

00:17:00: Also wenn ich mal so richtig abschalten kann und zwei Wochen weg bin, dann schaffe ich auch vier bis sechs Bücher.

00:17:07: Und lese dann auch wirklich richtig gerne!

00:17:10: Ihr Hund Spencer – jetzt haben wir schon so viel von ihm gesprochen.

00:17:13: Er begleitet sie ins Büro.

00:17:16: Welche Rolle spielt denn ihr Hund in ihrem Alltag?

00:17:18: Also uns?

00:17:19: letztlich könnte man ja erstmal sagen er ist ein Türöffner im doppelten Sinn.

00:17:24: also entweder öffnet er die Türen um Buttern zu gehen Und zwar wirklich klinke runter und weg, ist

00:17:29: ja.

00:17:30: Aber er öffnet natürlich auch die Herzen so.

00:17:33: Also der Hund ist einfach toll!

00:17:35: Ich habe ihn mit acht aus dem Tierheim adaptiert.

00:17:37: Er ist ein Menschenfreund vor dem Herrn.

00:17:40: Er liebt jeden Menschen, der ihm entgegen kommt und das ist schon mal schön Freude pur.

00:17:46: Der Hund hat immer gute Laune und er ist einfach ein toller Gefährte im Wald.

00:17:52: Man kann es sozusagen darauf reduzieren.

00:17:54: Er schnüffelt am Baum ich gucke in die Luft Und danach ist die Welt dann auch in Ordnung.

00:18:00: Frau Bockheim, vorhin haben Sie mir erzählt wie sie Nähe zu den Menschen erleben?

00:18:04: Im Vorgespräch haben Sie uns aber auch berichtet dass dieses Amt auch Distanz mit sich bringt.

00:18:10: Wie spüren Sie denn das und wie gehen Sie damit um?

00:18:13: Ja, wie spüre ich das?

00:18:15: Also es ist ja so... Ich bin in der Elbmarsch aufgewachsen und war dann natürlich lange Jahre weg.

00:18:20: Ist ja klar Polizei und Landtag.

00:18:22: Und als ich zurückkam, habe ich dann schon gemerkt, dass ein großer Respekt einfach vor mir als Bürgermeisterin besteht.

00:18:32: Nun ist es ja so, dass man Freunde auch aus seinen vorherigen Lebensabschnitten mitnimmt.

00:18:38: Aber ich hab an einer oder anderen Stelle schon festgestellt, dass neue alte Bekanntschaften brauchen Zeit und Geduld – das ist jetzt kein Selbstgänger!

00:18:50: gibt auch Gegenbeispiele.

00:18:51: Ich war neulich beim Bäcker in Stufe und da sprach mich in die ehemalige Klassenkamerad an aus der Grundschule, Olli.

00:18:59: Und wir haben gleich spontan gesagt, Mensch, hast nicht nur Lust auf ein Kaffee?

00:19:05: Dann haben wir zusammen noch einen Kaffe getrunken.

00:19:07: Aber das ist nicht unbedingt selbstverständlich!

00:19:09: Einige halten durchaus Abstand aus dem Respekt vor den Bürgermeisteramt und mich erstaunt das dann immer so ein bisschen und verwirrt mich, wenn ich selber gar nicht ... drauf bin.

00:19:20: Ja, aber da muss jeder für sich ja auch gucken, dass er klar

00:19:22: kommt.".

00:19:23: Jetzt ist es ja so manche Dinge brauchen Zeit um gut zu werden?

00:19:27: Was bedeutet denn Beständigkeit für

00:19:29: Sie?".

00:19:29: Ich weiß gar nicht ob Beständigkeiten das richtige Wort ist... Aber also für mich steht eigentlich dahinter, dass man an Themen dranbleiben muss und viele Themen sind kompliziert.

00:19:41: Denen muss man Raum geben für Entsecklungen!

00:19:44: Also ich habe doch mal ein Beispiel.

00:19:46: Wir haben uns Sehr frühzeitig auf dem Weg gemacht und gesagt, wir möchten alle unsere Liegenschaften mit einem Ingenieurbüro im Rahmen eines Energiemanagements untersuchen lassen.

00:19:58: Und dafür sollte ich Fördermittel rekrutieren!

00:20:01: Das ist uns auch gelungen.

00:20:02: Unsere Fördermeitelmanagerin hat ne' eighty-fünfprozentige Förderung für diese Maßnahme bekommen – das sind hundert vierund dreißigtausend Euro Dafür, dass ein Ingenieurbüro hier losgeht und sich alles anguckt und daraus ableitet was wir idealerweise für Baumaßnahmen sozusagen anschieben sollten.

00:20:21: Das hilft dann aber nichts, wenn alle unzufrieden sind.

00:20:24: Weil das Energiemanagementbüro noch gar nicht fertig ist hat ja gerade seine Arbeit begonnen weil wir mussten hier erstmal den Fördermittelantrag bewilligt bekommen und jetzt sozusagen schon überlegt wird ganz umfangreiche Schulsanierungsmaßnahmen vorzuziehen ohne diese Energieuntersuchen gemacht zu haben.

00:20:42: da wünsche ich mir einfach mehr Zeit mehr Ruhe mehr Gelassenheit.

00:20:47: die Welt dreht sich gefühlt immer schneller.

00:20:49: Das ist schon richtig, aber man muss die Dinge auch ordentlich zu Ende bringen und dazu gehört auch manchmal ein bisschen Zuwarten zu können.

00:20:58: Und wie schaffen Sie es dann gleichzeitig offen für Veränderungen zu sein?

00:21:02: Ja das ist eine gute Frage.

00:21:04: also die Veränderung kommen ja so oder so ob dass... Also wenn ich mal auf die letzten fünf Jahre zurückblicke Corona-Ukraine Krieg, Energiemangellage Flüchtlingskrise die daraus entstanden Das waren ja Veränderungen, die eigentlich jeden Tag in eine andere Richtung gehen oder jeden Tag ne neue Spielwiese aufmachten.

00:21:23: Und dann muss man sich glaube ich darauf einlassen und sie tatsächlich gestalten... ...und das Beste rausholen aus der jeweiligen Situation.

00:21:32: Die Alternative ist ja ignorieren und ich finde das macht ner Angststarre.

00:21:37: Dann kommt man nicht mehr weiter sondern Veränderung bestimmen die Welt.

00:21:41: Und natürlich ist es wichtig, das zu bewahren was an Werten und an Traditionen wichtig ist für ein Gemeinschaftsleben.

00:21:48: Aber gleichzeitig werden wir auch immer Stellschrauben drehen müssen um auf der Höhe der Zeit zu bleiben und auch angemessen reagieren zu können auf das was uns an Herausforderungen erwartet.

00:22:00: Das gehört dazu.

00:22:01: Sie sagen sie wünschen sich mehr Gespräche auf Augenhöhe nicht die lautesten Stimmen sondern die besten Argumente.

00:22:07: Was braucht es denn dafür?

00:22:09: Also, ich denke in aller erster Linie braucht es dafür kleine und große Begegnungsräume.

00:22:16: Das eine ist tatsächlich wenn man die Möglichkeit hat mal zu so einem Stammtisch wie im Bütlingen organisiert von dortigen Kulturvereinen einmal im Monat in der alten Schule, die inzwischen ein Kulturzentrum ist hinzugehen, der kann viele tolle Gespräche führen Und das ist so für mich das kleine Format.

00:22:36: Wir versuchen in unserem Mehrgenerationenhaus, dass wir neu gebaut haben Veranstaltungsräume einfach zu öffnen nicht nur für Jugendliche und Senioren sondern Begegnungsräumen auch bei uns in der Bücherei.

00:22:51: Das andere sind dann die großen Formate.

00:22:54: Die werden natürlich meistens in den Kommunen aufgerufen wenn es irgendwie nicht so bequeme Themen sind.

00:23:00: Ich sag mal Windkraft Flüchtlinge, Energiemannellage.

00:23:05: Zu all diesen Themen haben wir Einwohnerversammlungen gemacht und da geht es dann teilweise schon hoch her.

00:23:11: aber am Ende des Tages finde ich ist es immer wichtig sich darauf einzulassen dass andere Leute andere Meinungen haben oder auch andere Argumente im Idealfall vorbringen.

00:23:21: Es geht ja nicht nur um Meinung.

00:23:22: das ist schon finde ich ein Problem in unserer Gesellschaft dass wir vermehrt zu so einer Meinungsdemokratie kommen.

00:23:29: Aber andere Menschen haben andere Sichtweisen andere Argumenten Und das ist einfach wichtig mitzunehmen, auch wenn ich das trotzdem ja nicht jedem recht machen kann.

00:23:39: Und am Ende glaube ich es ist ganz wichtig und das wird immer wichtiger auch ehrlich zu sagen wo Grenzen der eigenen Handlungsspielräume sind.

00:23:49: Es hilft ja gar nichts, wenn ich drum herum schwurbel.

00:23:52: Am Ende wollen die Leute von mir wissen Komm da Flüchtlinge hin, komm da keine Flüchtlingen hin.

00:23:56: macht der Arzt zu oder bleibt der Arst?

00:23:58: Können sie was dafür tun dass der Arz bleibt?

00:24:01: Ja oder nein?

00:24:03: Und da finde ich es Ehrlichkeit etwas, das ist nicht immer bequem.

00:24:08: Aber man wird ja auch nicht dafür gewählt dass man es irgendwie selber bequeme hat oder es allen anderen ausschließlich bequemen machen kann.

00:24:15: so funktioniert die Welt einfach nicht.

00:24:17: So und obwohl es manchmal nicht bequemer ist treten sie im Herbst erneut zur Wahl an.

00:24:22: dann geht es um acht Jahre.

00:24:24: warum wollen Sie den Job weitermachen?

00:24:26: was motiviert sich am allermeisten?

00:24:29: Ich könnte es frei nach Giovanni Trapattoni sagen, ich habe noch nicht fertig.

00:24:35: Sehr schön!

00:24:36: Also eines meiner Leitmotive ist tatsächlich dass wir in den vergangenen fünf Jahren parteiübergreifend in den allermeisten Fällen ganz viel angestoßen haben und ich möchte diese Projekte weiter begleiten oder eben auch neu initiieren.

00:24:54: also ich denke mal beispielsweise Unser Krisenmanagement.

00:25:01: Wir haben uns als Gesellschaft in den gesamten letzten Jahrzehnten darauf eingerichtet, dass wir immer friedlich und unbehelligt von irgendwelchen krisenhaften Ereignissen unser Leben leben.

00:25:15: Hier am Deich hat man natürlich schon mal das eine oder andere ziemlich starke Hochwasser gehabt wo man ins Denken kam Mensch ist eigentlich alles so vorbereitet dass wir jede mit der Bevölkerung hier auch helfen können.

00:25:30: Aber Sie wissen auch in dieser Welt, wie sie jetzt ist.

00:25:33: Wenn man sich auf Krisen vorbereitet dann trifft man einfach Vorsorge.

00:25:39: und diese Vorsorge im Kleinen Eigenvorsorge stärken aber auch im größeren Notstrom zu organisieren Anlaufpunkte für die Bevölkerung in einem Notfall zur Verfügung zu stellen mit Wärme und Strom ausgerüstet zu haben.

00:25:56: Das sind so Punkte.

00:25:57: da haben wir uns in der Vergangenheit sehr schwer getan und da müssen wir deutlich mehr Tempo aufnehmen.

00:26:05: Es hat mich zwei Jahre und einige graue Haare gekostet, jetzt einen Notstrom für das Rathaus genehmigt zu bekommen.

00:26:13: Ich hoffe dann dass es bei den Anlaufpunkten für die Bevölkerung schneller geht.

00:26:17: aber Fakt ist auch das sind natürlich alles sehr teure Maßnahmen wie wir da umsetzen müssen.

00:26:22: Es wäre wichtig die Grundschule in TESB zu modernisieren vielleicht sogar neu zu bauen, weiß man noch nicht.

00:26:29: Das muss erst noch untersucht werden.

00:26:32: Wir haben ein Energiemanagement das ich jetzt wirklich gerne gemeinsam mit dem Team aus dem Rathaus voranbringen möchte.

00:26:39: wir bewerten oder dass Energiemanagement.

00:26:41: das Ingenieurbüro bewertet alle Liegenschaften und guckt was ist wie zu modernisieren wo macht es Sinn?

00:26:48: Und das betrifft ja nicht nur das Rathaus sondern unsere Schulen Sporthallen Feuerwehrgerätehäuser zehn Feuerwehr Geräte Häuser.

00:26:56: Da gibt es immer was zu tun.

00:26:58: Ja, und ich habe es ja vorhin schon gesagt das Jugendbeteiligungsprojekt ist auch etwas, was toll ist wenn's weitergeht und dafür setze ich mich ein!

00:27:08: So Sie haben noch nicht fertig aber wir haben gleich fertig.

00:27:12: letzte Frage in diesem Podcast Wenn sie heute nochmal ganz am Anfang stehen würden würden sie diesen Weg wieder so gehen?

00:27:19: Ja Ich würde Ihnen aus vollem Herzen wiederso gehen Und ich kann dazu nur sagen dankbar für die vielen verschiedenen Herausforderungen, die ich haben durfte.

00:27:31: Die habe ich mir selbst gewählt.

00:27:34: Ich glaube es ist schon recht ungewöhnlich ein gesichertem Beamtenjob aufzugeben um sich in den Landtag wählen zu lassen und später dann Bürgermeisterin zu werden.

00:27:42: aber jeder Baustein für sich hat mir immer wahnsinnig viel gegeben für die nächste Stufe Und ich glaube dass ich jetzt meine Berufung gefunden habe und deshalb hoffe ich und wünsche dass das auch nach dem dreizehnten September weitergeht.

00:27:58: Dafür ganz, ganz viel Erfolg und ganz herzlichen Dank für das spannende Gespräch Frau Bocker.

00:28:03: Danke schön!

00:28:03: Das kann ich nur zurückgeben.

00:28:05: vielen herzliche Dank für diesen tollen Nachmittag und auf Wiederhören!

00:28:08: Ja,

00:28:08: auf wiederhören.

00:28:09: Das war Mensch Bürgermeister.

00:28:11: Ich bin Olaf Brinkmann und liebe Hörerinnen und Hörern, ich freue mich wenn sie auch beim nächsten Mal wieder dabei sind Auf Wiederhörn.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.